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Kirchenvorstand ist gewählt

Bei der Kirchenvorstandswahl am 5. September haben sich 8 Kandidierende gemeinsam um die 8 Plätze in der Gemeindeleitung beworben. Alle sind gewählt - herzlichen Glückwunsch!

Der Kirchenvorstand hat bei der Wahl des Kirchenvorstandes folgendes Wahlergebnis festgestellt: Gewählt sind in alphabetischer Reihenfolge:

Balle, Ulrike, 61 J., Lehrerin   

Dötsch, Jürgen, 29 J., Maschinenbau-Techniker   

Hille, Angelika Christine, 73 J.,  Psychotherapeutin   

Klaes, Stefanie, 36 J., Heilerziehungs-Pflegerin   

Köpper, Karl-Werner, 66 J., Verwaltungsbetriebswirt (FH) i.R.   

Mokhtaripour, Vahid, 51 J., Industrielackierer-Meister   

Schuhmann, Regina, 59 J., Ernährungs-Wissenschaftlerin   

Weber, Heike, 60 J., Krankenschwester

Begründete Einsprüche gegen das Wahlergebnis können von jedem wahlberechtigten Gemeindemitglied innerhalb einer Woche bis spätestens 20.9 schriftlich beim Kirchenvorstand erhoben werden. Der Einspruch kann nur auf Mängel der Aufstellung des Wahlvorschlags oder des Wahlverfahrens oder auf Einwendung gegen die Wählbarkeit einer gewählten Kandidatin oder eines gewählten Kandidaten gestützt werden, jedoch nicht z. B. auf Fehler bei der Wahlbenachrichtigung.

Das Wahlprotokoll und das endgültige Wahlergebnis werden zwei Wochen vom 13.9. bis zum 27.9. im Gemeindebüro öffentlich ausgelegt und können dort nach telefonischer Terminvereinbarung eingesehen werden.

Die Verabschiedung des bisherigen und die Einführung des neugewählten Kirchenvorstandes geschehen im Gottesdienst am 26. September. Dazu ist die Gemeinde sehr herzlich willkommen.

Nachlese zur Wahl

Den neuen Kirchenvorstand bilden Ulrike Balle, Jürgen Dötsch, Angelika Christine Hille, Stefanie Klaes, Karl-Werner Köpper, Vahid Mokhtaripour, Regina Schuhmann und Heike Weber zusammen mit Pfarrerin Lieve Van den Ameele. Damit sind alle Kandidierenden, die zur Wahl standen, auch bestätigt. Am 26. September werden sie in ihr Amt eingeführt, voraussichtlich am 12. Oktober werden sie ihre konstituierende Sitzung haben.

Erstmals gab es bei dieser Kirchenvorstandswahl die Möglichkeit, nur so viele Kandidierende aufzustellen, wie zu wählen waren („Listenwahl“). Damit wurde einerseits auf die Schwierigkeit reagiert, überhaupt Kandidierende für dieses durchaus nicht immer dankbare Arbeitsamt zu finden, andererseits der vielfachen Erfahrung Rechnung getragen, dass Nichtgewählte sich aus Enttäuschung ganz aus dem Gemeindeleben verabschieden. Sicher ist der Einzug in den Kirchenvorstand übrigens auch bei Listenwahl nicht, denn die Kandidierenden benötigen mehr als 50% der Stimmen, um als gewählt zu gelten.

Nahezu 70% der Wählerinnen und Wähler haben aber für die gesamte Liste votiert und damit das Verfahren ebenso wie die Kandidierenden gutgeheißen. Auch bei den Einzelstimmen liegen die Ergebnisse höchstens 45 Stimmen auseinander, so dass man tatsächlich von einer recht geschlossenen Zustimmung für alle wie auch für das Verfahren sprechen kann. Die Anzahl der Stimmen, die auf die einzelnen Kandidierenden entfielen, wird nicht öffentlich bekanntgegeben.

Zwei der acht Gewählten haben schon der bisherigen Gemeindeleitung angehört, Jürgen Dötsch und Heike Weber, der Rest ist neu in diesem Amt, allerdings verfügt Karl-Werner Köpper bereits über frühere Erfahrungen als Kirchenvorsteher. Das Durchschnittsalter der Gewählten beträgt knapp 55 Jahre.

Von 2953 Wahlberechtigten haben 565 ihre Stimme abgegeben, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 19,13%. Diese liegt rund 5% unter der durchschnittlichen Wahlbeteiligung innerhalb der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, was auch daran liegen mag, dass die Gemeinde auf aufwändige Werbe-Aktionen für die Wahl verzichtet hat.

Leider waren 62 Stimmabgaben ungültig, weil zum Beispiel Briefwahlschein und Stimmzettel im selben Umschlag steckten oder der Briefwahlschein ganz fehlte. Zwei Stimmzettel waren darüber hinaus ungültig, sodass der Anteil gültiger Stimmen leider nur bei 88,67% lag.

Da die Wahl als reine Briefwahl organisiert war, besuchten am Wahltag nur sehr wenige Wählerinnen und Wähler das Wahllokal. Der achtköpfige Wahlvorstand hatte gleichwohl genug zu tun, weil er vor der Auszählung der Stimmen schon über den Tag hinweg die Gültigkeit der Stimmabgabe zu prüfen und die Einträge ins Wählerverzeichnis vorzunehmen hatte.

Einzelne Mitglieder hatten gekocht, gebacken oder dies und das zur Versorgung und zum abschließenden Anstoßen auf das Wahlergebnis beigesteuert, so dass die gemeinsame Arbeit bei sehr guter Stimmung gut von der Hand ging.

Wilfried Steller


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