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Konfi-Kurs: In den Glauben hineinwachsen und Spaß haben

Konfirmiert wurden am letzten Wochenende im Mai: Julian Boß, Sophie Dick, Letizia Gerharz, Aaron Hatzmann, Vanessa Jursaité, Ole Nörtershäuser, Wilhelm Nürnberg, Jerome Rech, Lena Rech, Samuel-Leon Rosenbach, Laura Jaqueline Schreiber, Leonard Wink und Selina Zimmerling.

Konfirmiert wurden am letzten Wochenende im Mai: Julian Boß, Sophie Dick, Letizia Gerharz, Aaron Hatzmann, Vanessa Jursaité, Ole Nörtershäuser, Wilhelm Nürnberg, Jerome Rech, Lena Rech, Samuel-Leon Rosenbach, Laura Jaqueline Schreiber, Leonard Wink und Selina Zimmerling. Aufgenommen wurde die Gruppe zusammen mit Pfarrer Stefan Fischbach und dem Konfi-Team (Gesine Rosenbach und Rolf-Günther Jacob) nach dem Vorstellungsgottesdienst am 22. Mai. Foto: Winkphotographer Gmb.

Die Anmeldung für den neuen Konfirmationskurs ist im Gang. Wer Interesse hat, sich im kommenden Jahr konfirmieren zu lassen, kann sich noch telefonisch oder per E-Mail im Gemeindebüro melden, um einen Anmeldebogen zu erhalten. Für Fragen steht Pfarrer Stefan Fischbach aus Dausenau zur Verfügung (Telefon 02603 6256, E-Mail:

kirchengemeinde.dausenau@ekhn.de

Für Jugendliche ist die Konfirmation noch immer ein attraktives Fest des Erwachsenwerdens. Die Heranwachsenden stehen in der mehr oder weniger großen Familienfeier erstmals nach der Taufe ausdrücklich selbst ganz im Mittelpunkt, was in der besonderen Kleidung wie auch in den Geschenken zum Ausdruck kommt. Im Lebenslauf ist die Konfirmation die erste große Festlichkeit mit ausgeprägtem Erinnerungscharakter.

Die Vorbereitung darauf dauert ein Jahr. Teilnehmen kann in der Regel, wer im kommenden Schuljahr die 8. Klasse besuchen wird. Die Organisation des Kurses ist unterschiedlich; eingebürgert sind regelmäßige Kursnachmittage (außer in den Ferien), eine Freizeit sowie der Besuch von Gottesdiensten; es wird Wert auf Verbindlichkeit gelegt. Neben Pfarrer Stefan Fischbach begleitet das Bad Emser Konfi-Team den Kurs: Gesine Rosenbach und Rolf-Günther Jacob sind seit vielen Jahren in der Jugendarbeit aktiv. Über einen finanziellen Beitrag für Freizeit und Material informieren die Zuständigen.

Der Kurs dient dem Heimischwerden in der Gemeinde und dem Kennenlernen wichtiger christlicher Themen und Texte, kann aber auch ein gutes Stück Begleitung beim Erwachsenwerden sein und bietet viel Raum, seine persönlichen Fragen zu stellen - z. B. zum Sinn des Lebens, zur Zukunft oder zum Glauben. Beim Zusammensein mit Gleichaltrigen kommt der Spaß sicher nicht zu kurz.

Wer als Kind auf Willen der Eltern getauft worden ist, sagt bei der Konfirmation als religionsmündiger Mensch sein eigenes “Ja” zur Taufe und bringt damit zum Ausdruck, dass er/sie aus eigenem Willen zur christlichen Gemeinde gehören und sich am christlichen Glauben orientieren will. “Konfirmation” bedeutet in diesem Sinn eine “Befestigung” der Taufe. Mit der Konfirmation wird das Recht zugesprochen, das Patenamt zu übernehmen, in allen evangelischen Gemeinden am Abendmahl teilzunehmen, eine Nottaufe vorzunehmen und sich an kirchlichen Wahlen zu beteiligen (aktives Wahlrecht mit 14, passives mit 18 Jahren) oder in kirchliche Ehrenämter gewählt zu werden.

Auch Jugendliche, die nicht getauft sind, sind zum Konfirmandenkurs eingeladen. Entweder werden sie im Laufe des Konfi-Jahrs getauft, oder sie haben statt der Konfirmation ihre Taufe; Paten brauchen sie zumindest in letzterem Fall nicht mehr. Angehörige anderer christlicher Konfessionen können ebenfalls am Kurs teilnehmen. Übrigens können auch solche Jugendliche konfirmiert werden, deren Eltern keiner Kirche angehören.

Wilfried Steller


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