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Gott begegnet uns großzügig. Es ist an der Zeit, das weiterzugeben. Gerade in Zeiten von Ichbezogenheit und Angst.

In der Angst Großzügigkeit lernen

Gottes herzliches Willkommen will Pfarrerin Lieve Van den Ameele weitergeben.

„Wie soll ich dich empfangen und wie begegn ich dir?“, heißt es in einem Adventslied (EG 11), und:. „Du kommst und machst mich los; und schenkst mir großes Gut, das sich nicht lässt verzehren, wie irdisch Reichtum tut.“ Das betont die Großzügigkeit, mit der Gott uns entgegenkommt.

Es wird Zeit, dass auch wir als Christen und als Gemeinde hier in Bad Ems uns wieder darauf besinnen, was wir von Gott empfangen haben, und anfangen, die großzügige Haltung weiterzugeben. Ich bin versucht zu sagen: Mehr denn je!

Es klingt wie eine Herausforderung: Jetzt ist die Zeit, in der die Dinge, die Jesus nennt, getan werden können. Jetzt ist die Zeit, in der wir die „Ikkigheid“ – eine neue flämische Wortschöpfung für die Ich-Bezogenheit unserer Zeit – dringend überwinden sollten.

Ja, es ist eine Frage der Haltung. Eine Haltung, welche Gott uns in Jesus Christus vorgelebt hat. Das geht weit hinaus über das halbleere oder halbvolle Glas. Großzügigkeit rechnet nicht jeden Cent. Großzügigkeit lebt aus der Fülle dessen, was wir geben können.

Wir können nicht allen Mangel heilen und nicht alle Not lindern. Aber wir können anfangen. Als Kirche und Gemeinde haben wir dazu allen Grund! „Seid unverzagt, ihr habet die Hilfe vor der Tür; der eure Herzen labet und tröstet, steht allhier.“  Bereitet dem Herrn den Weg! 

Eine gesegnete Adventszeit wünscht Ihnen

Pfarrerin Lieve Van den Ameele

 


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