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Für Hilfsangebote werden weitere ehrenamtlich Mitarbeitende gesucht

Die Kirchengemeinde bietet verschiedene Angebote für Geflüchtete. Gesucht werden ehrenamtliche Sprachpat:innen, Lotsen und Lotsinnen zu den Hilfen sowie Übersetzer:innen.

Die evangelische Kirchengemeinde Bad Ems beteiligt sich an den Angeboten für Geflüchtete insbesondere aus der Ukraine.

Seit dem 9. Mai haben wir montagmorgens (von 9-12 Uhr) im Gemeindehaus ein Beratungszentrum geöffnet. Wir vermitteln Beratung und weitere Hilfe. Abwechselnd ist eine Beraterin des Diakonischen Werks, des Caritasverbandes, der Verbandsgemeinde und der Arbeiterwohlfahrt anwesend. Am Empfang werden die Anfragen gebündelt und nach Möglichkeit an die richtige Stelle vermittelt.

Wir nehmen auch Anmeldungen für die medizinische Beratung entgegen: Mittwochs ab 14 Uhr klärt eine aus der Ukraine stammende Ärztin im Haus der Kirche über das medizinische Versorgungssystem und das Impfen auf sowie über anderes mehr.

Freitags findet die Teestube in der seit 2015 bewährten ökumenischen Tradition statt. Begegnung, herzliche Aufnahme und Hilfe bei Sprachbarrieren stehen hier im Mittelpunkt. Die Treffen finden im Alten Rathaus in Zusammenarbeit mit dem JuZ statt.

Da der Zugang zu Sprachkursen noch nicht flächendeckend funktioniert, startet im Juni eine Deutsch-Konversations-Gruppe donnerstags von 15-17.30 Uhr im Haus der Kirche. Dieses Angebot soll die Kurse nicht ersetzen, sondern eine Brücke bauen für die, die noch nicht an einem offiziellen Kurs teilnehmen können. Hierfür werden weitere Sprachpat:innen gebraucht.

Gesucht werden auch Lotsen und Lotsinnen, die Geflüchteten die richtigen Ansprechpartner:innen vermitteln und beim Ausfüllen von Formularen helfen. Und nicht zuletzt Menschen, die Ukrainisch oder Russisch sprechen und übersetzen können.

Freitags von 10 - 11.30 Uhr bietet Pfarrerin Van den Ameele im Gemeindehaus die Möglichkeit, miteinander zu sprechen und die schrecklichen Ereignisse zu verarbeiten. Es kommen überwiegend Frauen – die Ukrainerinnen nennen das „Zhenky Club“ (Frauen-Club).

Daneben gibt es auch das regelmäßige gottesdienstliche Angebot insbesondere in Gestalt der ökumenischen Friedensandachten samstags um 18 Uhr. Hier werden einige Texte auch auf Ukrainisch angeboten. Erstmals am 4. Juni soll es ein Opfergedenken geben: an Familienmitglieder, die in den Kämpfen umgekommen sind, aber auch an die, die - aus welchen Gründen auch immer - zurückgeblieben sind und an die verlorene Heimat.

Herzlich laden wir darüber hinaus ein zu den Mahnwachen für den Frieden montags um 18 Uhr an der katholischen Pfarrkirche St. Martin (bei schlechtem Wetter in der Kirche). Wir wollen uns nicht an den Krieg gewöhnen, sondern uns stark machen für seine Überwindung.

Lieve Van den Ameele


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